Gemeinsam statt einsam

Sicher haben Sie sich auch schon einsam gefühlt. Einsamkeit nimmt seit Jahren stetig zu. Immer mehr Menschen in der Schweiz fühlen sich einsam. Diverse gesellschaftliche Entwicklungen, wie auch die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, führen dazu.

Menschen in Not, die am Rande der Gesellschaft leben, haben indes oft kein stabiles Umfeld, auf das sie in ihrer Situation zurückgreifen können. Meist befinden sie sich in einer Sackgasse und sehen keine Perspektive mehr. Allein finden sie kaum einen Weg aus ihrer Einsamkeit. Im Gegenteil: Sie gleiten immer tiefer ab. Gerade in der aktuellen Situation sollte niemand einsam und auf sich allein gestellt sein. Diesen Menschen steht die Heilsarmee bei.

«Ich war ein glücklicher Mann. Auf einer reise nach Deutschland wurde meine Frau schwer krank. Die Reise mit unserem selbstgebauten Wohnwagen nahm ein abruptes Ende. Ich musste von meiner geliebten Frau Abschied nehmen. Die Einsamkeit kam schnell und war grausam für mich. »

Franz, Heimbewohner Heilsarmee, Hertihus in Bülach

«Einsamkeit ist neurobiologisch gesehen Stress. Sie bringt den Hormonhaushalt durcheinander, weil sie ein Schmerz ist. Daher hat sie auch die gleichen Folgen wie irgendein anderer Schmerz: Bluthochdruck, Herzinfarkt, Essstörungen, Übergewicht.»

Irene Widmer-Huber, Gemeindediakonin, Traumacoach und Familienfrau

«Beim Thema Einsamkeit steht schnell die Ansicht fest: Jeder ist selbst verantwortlich dafür, dass er oder sie Freunde oder soziale Kontakte hat. Aber so einfach ist es nicht.»

Oliver Hämmig, Epidemiologe, Privatdozent Universität Zürich

So helfen wir:

Die Heilsarmee bringt in ihren Häusern einsame Menschen wieder in die soziale Wärme und Gemeinschaft.

Weihnachtsfeier in der Heilsarmee

Weihnachten für Alle

Die Heilsarmee feiert an diversen Standorten Weihnachten mit Randständigen und Menschen in Not. Viele Freiwillige unterstützen uns dabei und helfen beim Kochen, Servieren, Singen und Geschenke machen.

Mehr Notschlafstellen

Ob Sie obdachlos sind und kurzfristig ein Zimmer brauchen, oder ob Sie aufgrund persönlicher Probleme an einer längerfristigen Aufnahme interessiert sind: Die Heilsarmee hat für jeden und jede das passende Angebot.

Mehr Seelsorge

Die Heilsarmee und ihre Mitarbeiter besuchen vorwiegend alleinstehende, ältere oder kranke Personen. Der Besuchsdienst steht jedoch allen Menschen - unabhängig von Alter, Herkunft und Religion - zur Verfügung. Die Informationen werden vertraulich behandelt.

Wir sind für Menschen da, die einsam sind. Sie auch?

An Weihnachten soll niemand alleine sein. Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit, gerade in dieser schwierigen Zeit, Menschen das Gefühl von Zugehörigkeit zurück erhalten.

Ihre Spende hilft einsamen Menschen

Helfen Sie uns, einsame Menschen in soziale Gemeinschaft zu holen.

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Wir bringen Licht in das Thema

In unseren Artikeln beleuchten wir verschiede Facetten und mögliche Wege aus der Einsamkeit. Was belegen Statistiken zur Einsamkeit? Welche Erhebungen werden gemacht und wie breit ist das Phänomen „Einsamkeit“? Wir lassen Experten zu Wort kommen und bringen Licht ins Thema.

Helfen macht glücklich

  ––  Einsamkeit

Hilfe annehmen – wieso ist das oft so schwierig?

Helfen macht glücklich. Nichtsdestotrotz fällt es vielen schwer, Hilfe anzunehmen, geschweige denn, danach zu fragen. Woran liegt das? Wovor fürchten wir uns? Bei vielen schwingt die unterschwellige Angst mit, sie könnten schwach und verletzlich wirken, sobald sie Hilfe annehmen. Vor allem bei Menschen in Not oder bei Menschen mit wenig Ressourcen zeigt sich dieser Wesenszug stark.

Junge Frau (Cynthia) sitzt allein im Garten

  ––  Einsamkeit

Ich weiss, bei der Heilsarmee ist immer jemand für mich da

Cynthia (20) hatte von klein auf kein richtiges Daheim und fühlte sich oft einsam. Bei der Heilsarmee fand sie endlich ein Zuhause: «Ich lebe nun seit knapp einem Jahr selbstständig in meiner Wohnung. Ich fühle mich aber nicht allein, im Gegenteil.» Warum das so ist, hat Cynthia uns erzählt.

Seniorin im Rollstuhl blickt durchs Fenster nach draussen.

  ––  Einsamkeit

Das Altersheim als Zuhause

Frau Fuss wollte nie ins Altersheim. Doch der Tag kam und für sie war klar: Nur in eines der Heilsarmee. Im Le Foyer in Neuenburg hat sie ein neues Zuhause gefunden.

Mut nie verloren

  ––  Einsamkeit

#StandByMe-Story: Den Mut nie verloren!

Das Leben von Sophie N.* (34) war schwierig und geprägt von Einsamkeit und vielen Rückschlägen. Sie hätte sich oft gewünscht Wurzeln zu schlagen, aber die Umstände oder die Menschen in ihrem Leben verhinderten dies ständig. Trotz allen misslichen Umständen hat Sophie den Mut nie verloren. Ihre Geschichte erzählt sie uns hier persönlich!

Einsamkeit überwinden

  ––  Einsamkeit

Nur Mut

Wir brauchen permanent Mut in unserem Leben. Wenn wir eine Beziehung beenden wollen. Wenn wir jemandem unsere Liebe gestehen. Aber was ist Mut genau? Das Thema Mut ist so wichtig, dass die Forschungsstelle Sotomo rund 13'000 erwachsene Personen zu ihrem Verständnis von «Mut» befragt hat. Hier ein Einblick in dieses spannende Thema.

Obdachlose Frau lebt auf die Gassen i

  ––  Einsamkeit

Warum bleibt jemand obdachlos?

Wie viele Obdachlose gibt es in der Schweiz und wie geht es ihnen? Vier Menschen – vier unterschiedliche Gründe, warum jemand obdachlos ist.