Wir bekämpfen Einsamkeit an Weihnachten

Bald ist es Weihnachten, die wichtigste Zeit für die Heilsarmee. Nicht nur, weil wir feiern, dass Gott Mensch wurde, sondern auch, weil in dieser Zeit viele Menschen einsam sind und in der Kälte ausharren müssen. Nachfolgend wollen wir aufzeigen, wie wir während der Weihnachtszeit für bedürftige Menschen da sind.

Weihnachtsfeiern und Topfkollekten

Die Heilsarmee feiert an diversen Standorten Weihnachten mit Randständigen und Menschen in Not. Viele Freiwillige unterstützen uns dabei und helfen beim Kochen, Servieren, Singen und Geschenke machen. In den Listen unten finden Sie alle Feiern - auch Brunch und Christmetten - die wir abhalten.

Freiwillige helfen an einer Weihnachtsfeier in der Kirchgemeinde Bern mit.

Wofür wird das Geld der Topfkollekte eingesetzt?

Das von den Heilsarmee-Korps lokal gesammelte Geld wird zur Finanzierung der sozialen Projekte des jeweiligen Korps verwendet. Es finanziert auch Weihnachtsfeiern, die für Menschen in Not offen sind. Das Geld wird in den Sozialbüros oder für Nothilfe genutzt. Einige davon haben wir hier nach unseren Regionen aufgelistet.

Region Ost

Das Sozialdiakonische Zentrum Open Heart Zürich im Zürcher Kreis 5 hat ein offenes Herz für alle! Menschen in Not und Hilflosigkeit erhalten Lebensmittelabgabe, Kleiderhilfe, Duschmöglichkeit – und wenn gewünscht: Lebensberatung und Gebet.

Das Durchgangsheim Winterthur richtet sich in erster Linie an Obdachlose. Zur Verfügung stehen 12 Betten. Man kann hier übernachten und hat die Möglichkeit, zu frühstücken, sich abends zu verpflegen und die Kleider waschen zu lassen.

Heilsarmee mobil in Rheineck betreut Menschen mit psychosozialen Problemen zuhause und unterstützt sie in ihrer psychischen Erkrankung, Sucht oder Lebenskrise. Mit ihren Spitex-Dienstleistungen werden die betreuten Personen darin unterstützt, ihre Selbständigkeit soweit und solange als möglich zu erhalten.

Rahab-Arbeit Zürich: Ein Team der Heilsarmee ist rund um die Langstrasse und im Niederdorf unterwegs, um Menschen aus dem Sexgewerbe zu besuchen. Ausserdem ist eine niederschwellige Anlauf- und Beratungsstelle mit Schwerpunkt Begleitung und Seelsorge geöffnet, wo sich die Frauen verpflegen können.

Region Mitte

Das Männer- und Frauenwohnhaus bietet seit 110 Jahren im Kleinbasel betreutes Wohnen für Frauen und Männer an. Zusammengefasst unter dem Dach von Wohnen Basel bilden die beiden Wohnhäuser und seit 2012 die Wohnbegleitung ein durchgängiges Angebot.

Die Sozialberatung der Heilsarmee in Basel stellt mit dem Projekt "Wohnruum" sozial schwachen Personen im Raum Basel kleine Wohnungen in Untermiete zur Verfügung und bietet befristet Unterstützung zur Förderung der Wohnkompetenz an, mit dem Ziel, dass die Personen längerfristig eigenständig wohnen können.

Das Passantenheim in Bern ist eine soziale Institution der Heilsarmee in der Stadt Bern und gehört in die Kategorie “niederschwelliges Wohnen”, ähnlich einer Notschlafstelle. Für in Wohn-Not geratene Menschen stehen hier 50 Plätze zur Verfügung.

Im Träffpunkt Hochfeld in Bern finden Kinder und Jugendliche von alleinerziehenden Müttern und Vätern sowie Kinder, deren Eltern berufstätig sind, eine offene Tür. Im Mittelpunkt des Angebots stehen ein Mittagstisch und Unterstützung bei den Hausaufgaben.

Region West

In Genf betreiben wir diverse Dienstleistungen für die am stärksten benachteiligten Schichten:

In der Sozialberatungsstelle bieten wir allen Menschen ein offenes Ohr für ein Gespräch an und geben Menschen in Not eine Perspektive, Überbrückungshilfen, Kleider- und Essenshilfe und vermitteln ihnen Kontakte zu weiteren Anlaufstellen.

Jede Nacht offeriert die Notschlafstelle «La Marmotte» in Lausanne Obdachlosen eine Übernachtungsmöglichkeit. Es bietet Platz für 31 Erwachsene und verfügt über Sanitäranlagen, Körperpflegeprodukte, Nachtessen und Frühstück.

Unterstützen

Einsame Menschen finden bei uns Geborgenheit, Gemeinschaft und die Perspektive für eine bessere Zukunft. Mit unseren Angeboten versuchen wir zudem, Betroffene vor der Armut zu bewahren. Diese Menschen und wir zählen auf Sie!

Spenden Sie für betroffene und einsame Menschen

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